Die Praxis der sozialen Arbeit mit Migranten zeigt zunehmend, dass die in der Vergangenheit abgegrenzten Dienste mittlerweile überwiegend mit vergleichbaren Aufgaben konfrontiert sind. Von daher wurde es als sinnvoll erachtet, die auch beim CV Peine angesiedelten Sozialdienste für Ausländer, für Flüchtlinge und für Aussiedler zu einem umfassenden Migrationsdienst der Caritas organisatorisch und konzeptionell zusammen zu führen und Migration als Querschnittsthema zu etablieren. Dieser Prozess findet seit geraumer Zeit auch beim CV Peine statt. Außer den genannten klassischen Klientengruppen spielt die Beratung von Ausländern ohne regulären Aufenthaltsstatus (so genannte „Illegale“) eine ebenfalls wichtige Rolle.

Der Migrationsdienst des Caritasverbandes Peine ist offen für alle Migrantengruppen. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Aufenthaltsstatus diese haben oder ob sie sich legal hier aufhalten.

Ziele der Arbeit des Migrationdienstes sind:

  • Unterstützung der rechtmäßig und auf Dauer in Deutschland lebenden Migranten und Hilfe bei deren Integrationsprozess; Anstreben der Gleichstellung mit der einheimischen Bevölkerung
  • Information, Orientierung und individuelle Hilfen für vorübergehend hier lebenden Flüchtlingen und Personen ohne Aufenthaltsstatus
  • Anwaltschaftlicher Einsatz für soziale bzw. humanitäre Mindestrechte zugunsten „illegal“ in Deutschland lebender Menschen
  • Gestaltung der Zuwanderung, was die Förderung des Zusammenlebens zwischen Einheimischen und Migranten impliziert
  • Überwindung von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit
    Entwicklung von Partizipationsmöglichkeiten von Migranten an gesellschaftlichen Prozessen
  • Hinwirken auf die interkulturelle Öffnung und Vernetzung sozialer Hilfeangebote für Migranten
  • Förderung des interreligiösen Dialogs